Das war der Samstag
Aug 25th, 2009 | By EE | Category: 200915 Uhr, es geht los. Die letzten Töne des Soundchecks verklingen, die ersten Zuschauer strömen auf den Festplatz. Bepackt mit Klappstühlen und Picknickdecken.
Die Sonne lacht, Zuschauer und Crew lachen mit.
Brendan Keeley, der erste Act, genießt seinen Auftritt in der Sonne. Die gibt es in Irland schließlich nicht so ausgiebig wie an diesem Wochenende in Rechberghausen. Der charismatische Ire mit der rauchigen Stimme gibt mit seiner Mischung aus Folk, Rock und Pop einen tollen Einstieg ins Festival. Die Stimmung auf dem Festplatz steigt und steigt und mit ihr die Zahl der Zuschauer.
Die Klappstühle werden im Laufe des Nachmittags immer weniger genutzt. Wer kann schon bei Danny Seraphines Band CTA ruhig sitzen bleiben? Unmöglich! Die Jungs von CTA feiern auf der Bühne eine Party der Extraklasse. Der Spaß, den die Band offensichtlich hat, überträgt sich auf’s Publikum. Sei es Danny Seraphines Schlagzeugsolo, das begnadete Spiel von Gitarrist Marc Bonilla, die beiden Keyborder Peter Fish und Ed Roth… lasst euch mitreißen, werft die Klappstühle ins Eck und genießt die Stimme von Larry Braggs und seine durchaus ansehnlichen Hüftschwünge.
Dann ist es ist soweit. Roger ‚Chappo’ Chapman betritt die Bühne. In weißem Hemd und Sonnenbrille legt der Alt-Rocker los. ‚Shadow on the Wall’ schallt es Chapman aus 3500 Kehlen vor der Bühne um die Ohren. Und seine Band beweist: auch eine Geige kann rocken.
Mittlerweile steht die Sonne schon tief, doch von Abkühlung keine Spur, auch wenn die Band Live Fire, die Uriah Heep-Gründer Ken Hensley um sich geschart hat, aus den kühleren Gefilden Skandinaviens kommt. Hits wie ‚Lady in Black’ und ‚Easy Living’ bringen das Publikum zum Brodeln. Ein Hit jagt den nächsten und die Menge tobt. Nur schwerlich trennt sich das Publikum von Hensley und Band.
Die kleine Verschnaufpause nach diesem bombastischen Auftritt sorgt unter den Zuschauern für einen Sturm auf die Bierwägen. Wer so feiert hat das auch allemal verdient.
Und dann kommt sie, die einzige, die wahre Bonnie Tyler. Ikone der Achtziger, noch immer voller Power und mit der einzigartigen Stimme, die Hits wie ‚Total Eclipse of the Heart’ und ‚Holding out for a Hero’ unverkennbar macht. Die Lady aus Wales rockt die Bühne, flirtet mit Zuschauermenge und Band und liefert eine grandiose Show ab. Ein mehr als würdiger Abschluss für einen mehr als klasse Festivaltag.
Die Bilder in der Übersicht





[...] Freude an ihren Auftritten und übertrugen den Spaß und die Stimmung auf das Publikum. (mehr zu den Bands und zur Bildergalerie “Das war der Samstag”) (mehr zu den Bands und zur Bildergalerie “Das war der [...]
[...] von Bonnie Tyler natürlich nicht fehlen. Ein Hitfeuerwerk der Extraklasse war garantiert. (Mehr zu den Bands und zur Bildergalerie “Das war der Samstag”) Auch der Sonntag konnte sich mit seinen Headliner gut sehen lassen. Nachdem am Mittag lokale und [...]